Masterarbeit über die Briefe gegen das Vergessen

Für ihre Masterarbeit zum Abschluss des Studiums an der Hochschule Düsseldorf analysiert Johanna Lauke einige der von ZWEITZEUGEN e.V. (ehemals HEIMATSUCHER e.V.) veröffentlichten Briefe inhaltlich. Unter dem Titel »Welche Dimensionen aus der Theorie der Erinnerungspädagogik werden bei Jugendlichen in der praktischen Arbeit angesprochen? Eine Betrachtung historisch-politischer Bildungsarbeit am Beispiel von Heimatsucher e.V.« befasst sie sich intensiv mit den Briefen und möchte erarbeiten, welche Themen, Ziele oder Überlegungen aus der Theorie für Jugendliche auch in der Praxis relevant sind. Was für Aspekte sind es, die sie in den Briefen weiter erwähnen, was ist für sie so wichtig vom Gelernten, dass sie es in ihrer persönlichen Mitteilung an die Zeitzeug*innen festhalten wollen?

Die Arbeit kann so als eine Art Grundlagenforschung betrachtet werden, die einen Zusammenhang zwischen theoretischen Überlegungen und praktischer Durchführung von erinnerungspädagogischen Workshops herstellen soll. Es soll so herausgefunden werden, ob und wie sich beides ergänzt und gegebenenfalls sollen Differenzen aufgezeigt werden, um das Feld der Erinnerungspädagogik in Zukunft wirkungsvoller gestalten zu können.

Johanna ist 25 Jahre alt und studiert im Master Empowerment Studies. Sie kommt ursprünglich aus Hamburg, wohnt aber seit inzwischen zwei Jahren für das Studium in Düsseldorf.

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Was macht ZWEITZEUGEN e.V.?

Wir von ZWEITZEUGEN e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Workshops und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Antisemitismus zu machen. ZWEITZEUGEN e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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