Interview Magazin von Herta Goldman

2019 durften wir Herta Goldman in Israel interviewen und freuen uns sehr, das gedruckte Magazin mit ihrer Geschichte ab sofort in unserem Shop anbieten zu können. Lerne auch Du Hertas Geschichte kennen und werde ihre Zweitzeug*in!

Über Herta Goldman

Herta Goldman wurde 1928 in Zablatsch in Polen (heute: Zabłocie) geboren. 1939 wurde das Geschäft der Familie von den Nationalsozialist*innen beschlagnahmt. Herta durfte nicht weiter in die Schule gehen. Ihr Vater und ihre beiden Brüder wurden inhaftiert und deportiert. Ihre Großmutter und Mutter wurden 1941 nach Auschwitz deportiert, Herta ins Arbeitslager Bolkenhain. Bis Ende Januar 1945 musste Herta in mehreren Lagern Zwangsarbeit leisten. Auf einem Todesmarsch gelang ihr ein Fluchtversuch und sie blieb bis Kriegsende als Volksdeutsche getarnt versteckt. Nach dem Krieg wanderte Herta nach Israel aus, wo sie eine Familie gründete. Heute lebt sie in Holon, in der Nähe von Tel Aviv.

»Es ist nicht leicht zu leben nach dem Holocaust. Es ist ganz schwer zu leben. [...] Wenn ich bin schon im Bett, frage ich noch immer, warum [...]. Und niemand antwortet.«

Herta Goldman

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Das Interview-Magazin beinhaltet das komplette Interview mit Herta Goldman – über die Kindheit, die Zeit der Verfolgung und die Zeit nach 1945. Weiterhin gibt es Bilder, Illustrationen, ein Vorwort sowie einen Text über unsere Begegnung mit ihr.

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Hörtipp

Hertas Geschichte in unserem Podcast »Geschichten, die bleiben«

Folge #2 Janika & Herta: Die Geschichte einer mutigen Flucht. Tauche ein in Hertas Leben und lass Dir von Janika ihre Lebensgeschichte erzählen.

Die Relevanz unserer Interview Magazine

Die Interviews, die wir mit den Zeitzeug*innen führten, veröffentlichen und verkaufen wir als Interview-Magazine. Wir durften bisher 37 Zeitzeug*innen, die den Holocaust überlebt haben, an ihren heutigen Lebensorten besuchen. Dort haben sie uns von ihren persönlichen (Über)Lebensgeschichten erzählt, die wir im Herzen tragen und einfühlsam weitergeben dürfen. Wir übernehmen damit einen Teil der Verantwortung, die Erlebnisse der Zeitzeug*innen »Gegen das Vergessen« zu bewahren. Und wir möchten beitragen »Zum Kennenlernen, Erinnern und Weitergeben« ihrer Geschichten.