Vision & Mission

Die persönlichen Lebensgeschichten Holocaust-Überlebender können unsere Gesellschaft verändern. Sie helfen jungen Menschen, Geschichte zu begreifen und aus ihr zu lernen. Unser Anteil hieran ist, die Geschichten der Zeitzeug*innen nicht verstummen zu lassen, sondern möglichst viele (junge) Menschen zu befähigen und zu ermutigen, diese als Zweitzeug*innen weiterzutragen.

Unsere Vision

Wir glauben an eine Welt, in der Menschen nicht aufgrund ihrer Religion, ihres Aussehens, ihrer Herkunft oder ihrer Sexualität diskriminiert werden. Wir glauben an eine offene und vielfältige Gesellschaft ohne Antisemitismus und Rassismus, die sich gegen alle Anfänge menschenfeindlicher Gewalt wehrt.

Dafür engagieren sich die Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und Mitglieder des Vereins gemeinsam mit Kooperations- und Förderpartner*innen.  Wir möchten ein Gegenpol zu Antisemitismus, zum wachsenden Rechtsextremismus, zu Gewalt und zur Salonfähigkeit rechtspopulistischer Aussagen und Vorbilder für (junge) Menschen sein.

Jeder Mensch in Deutschland hat aktiv Teil an einer akzeptierenden, offenen und vielfältigen Gesellschaft, die so etwas wie den Holocaust nicht mehr zulässt.

Unsere Mission

Der Zeitzeuge Elie Wiesel sagte einst: »Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Davon geleitet, dokumentiert ZWEITZEUGEN e.V. (Über-)Lebensgeschichten des Holocaust, um sie nachfolgenden Generationen als Zeug*innen der Zeitzeug*innen – als Zweitzeug*innen – weiterzuerzählen. Wir berichten von diesen eindrucksvollen und mutigen Geschichten, wenn die Zeitzeug*innen es selbst nicht (mehr) können. In analogen wie digitalen Bildungsprojekten, Ausstellungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen ermöglichen wir vor allem Kindern und Jugendlichen ab dem zehnten Lebensjahr einen persönlichen Zugang zum abstrakten Thema Holocaust

ZWEITZEUGEN e.V. ermutigt und befähigt (junge) Menschen, sich selbst als Zweitzeug*innen aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus im Heute einzusetzen.

Mithilfe der (Über)Lebensgeschichten sensibilisieren wir für Antisemitismus und Rassismus. Wir stellen gemeinsam eine Verbindung zur eigenen Lebenswelt her und ermutigen, die Geschichten als Zweitzeug*innen weiterzugeben, selbst aktiv zu werden und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Damit stellen wir uns der Verantwortung für Demokratie und Vielfalt in unserer Gesellschaft.

 

Wir in Zahlen