Demokratie braucht Teilhabe – auch in der Erinnerungskultur

Zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai

Am 23. Mai feiern wir den Tag des Grundgesetzes ‒ und damit die Grundlage unserer demokratischen Gesellschaft: Menschenwürde, Teilhabe und gleiche Rechte für alle.

Für uns bei ZWEITZEUGEN e.V. bedeutet das auch: Erinnerungskultur und Bildungsarbeit müssen zugänglich sein. Denn gesellschaftliche Teilhabe beginnt dort, wo Menschen ihre Perspektiven einbringen, mitgestalten und gehört werden können.

Mit unserer inklusiven Bildungsarbeit schaffen wir gemeinsam mit jungen Menschen barriereärmere Zugänge zu Holocaust Education und antisemitismuskritischer Bildungsarbeit. In Workshops an außerschulischen Lernorten, in Fußballstadien oder kreativen Projektformaten entstehen Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen.

Dabei entwickeln wir unter anderem:

  • Workshopmaterialien in Leichter Sprache und Braille
  • visuelle und taktile Methoden
  • Audiodeskriptionen
  • inklusive Vermittlungsformate gemeinsam mit DGS-Dolmetschenden

Demokratie lebt davon, dass Menschen mitmachen können.

Besonders wichtig ist uns, dass Teilnehmende selbst aktiv an der Gestaltung von Bildungsangeboten mitwirken ‒ als Expert*innen in eigener Sache, in Peer-to-Peer-Ansätzen oder bei der Entwicklung neuer barrierearmer Zugänge für unsere Bildungsarbeit und Ausstellungen.

So entstehen neue Perspektiven auf Erinnerungskultur: gemeinschaftlich, handlungsorientiert und inklusiv.

Unsere Arbeit verbindet dabei Herz, Kopf und Hand:
Persönliche Geschichten schaffen emotionale Zugänge, Wissen und Reflexion helfen dabei, Antisemitismus und Diskriminierung einzuordnen ‒ und gemeinsames Handeln ermutigt dazu, Verantwortung für eine offene Gesellschaft zu übernehmen.

Wir danken Aktion Mensch für die Unterstützung unserer inklusiven Bildungsarbeit und für das gemeinsame Engagement für mehr Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. 💙

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